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Bad Grund


Bad Grund ist eine der ältesten Städte im Harz. Die Harzer nennen es oft ein verstecktes Paradies. Obwohl es eine kleine Stadt ist, kann man einige überraschende Entdeckungen machen, wie z.B. der Schneeballkampf jeden Sonntag in den Sommermonaten Juni bis August oder ein Besuch im Arboretum (ein exotischer Wald). Ungefähr einen Kilometer von Bad Grund entfernt, ist der Hubichenstein, eine ungewöhnliche 50 Meter hohe Steinbildung. Im Jahre 1897 wurde es als ein Denkmal für Kaiser Wilhelm I. mit einem Adler gekrönt, der eine Spannweite von drei Metern hat.

Besonders erwähnenswert ist das Uhrenmuseum in Bad Grund. Das Museum ist eine private Sammlung von über 1600 Uhren und ist besonders zu empfehlen. Es ist eine der größten Sammlungen in Europa. Alle Arten von Uhren von Wanduhren bis Taschenuhren sind dort ausgestellt, darunter auch viele seltene Exemplare. Der Besitzer ist immer glücklich, Besucher persönlich rumführen zu können und viele Details zu erklären. Das Uhrenmuseum besitzt außerdem ein gemütliches Restaurant für Kaffee und Kuchen.

Das Arboretum (exotischer Wald) wurde 1971 gegründete und die ersten Pflanzungen fanden im Jahr 1975 statt. Auf 65 Hektar wurden bis 1987 insgesamt 84.890 Bäume gepflanzt. Heute enthält es über 600 Arten von Gehölzern aus Asien, Europa, Nordamerika und Sibirien. Der Park ist kostenlos und hat eine große Anzahl von Wanderwegen. Die Stadt selbst hat eine Innen-Bowlingbahn sowie eine Minigolfanlage und Tennisplätze. Ein Mini-Märchenland und ein Gesundheitszentrum mit Schwimmbad, plus Höhlentherapie-und Schlammbäder. Die klaren Seen laden während der Sommermonate zum Schwimmen ein und im Winter kann man Schlittschuh laufen oder auf den vielen Loipen Langlaufski fahren. Etwas außerhalb der Stadt ist das Höhlen Erlebnis Zentrum, welches eine neue und aufregende Höhle und ein Museum beinhaltet. Bitte beachten Sie die Rezension unten.

"Das Studium der Ahnenforschung ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Mit dem Aufkommen des Internets sowie des einfachen Findens von Informationen und Shows, wie das ausgezeichnete BBC "who do you think you are "-Programm, entstand eine neue Welle der Ahnenforschung. Aber die Frage ist, wie weit man in der eigenen Familiengeschichte zurückgehen kann. Wenn Sie Glück haben, können Sie vielleicht 200 bis 300 Jahre zurück verfolgen, möglichlicherweise ein bisschen länger, aber hier in Bad Grund gibt es eine erstaunliche Geschichte, welche sogar 3000 Jahre zurückgeht.

Im Höhlen Erlebnis Zentrum Iberger Höhle wurden die Überreste einer bronzezeitlichen Familie gefunden. Ursprünglich dachte man, dass die Überreste möglicherweise Opfer des Kanibalismus wären. Durch die Kalkablagerungen konnten die Überreste in der Höhlen erhalten bleiben und es war möglich die DNA zu bestimmen. Diese zeigte, dass die Skelette ursprünglich miteinander verwandt waren und es sich um ein Familiengrab, bestehend aus Mutter, Vater und Tochter, handelte.

2007 starteten Wissenschaftler einen Aufruf für Freiwillige, die bereit waren sich mit Hilfe von Wattestäbchen genetische Proben entnehmen zu lassen. 278 Anwohner meldeten sich und unglaubliche zwei positive Übereinstimmung wurden gefunden. Diese zeigten, dass zwei Testpersonen unmittelbar mit den gefundenen Personen verwandt waren. Die Ergebnisse waren zu 100% positiv und hätten vor einem Gericht in einem Vaterschaftsfall eingesetzt werden können. Die beiden Männer, Manfred Huchthausen und Uwe Lange, die bisher nur flüchtige Bekannte waren, wurden informiert, dass sie nicht nur miteinander verwandt waren, sondern auch Nachkommen eines Mannes waren, der vor über 120 Generationen gelebt hatte.
Heute ist das Höhlen Erlebnis Zentrum ein Museum und eine Ausstellung über die Geschichte der Erde. Die Geologie des Ibergs präsentiert diese faszinierende Geschichte detailierter. Die Iberger Tropfsteinhöhle selbst ist sehr schön und eine Tour dauert etwa 45 Minuten."

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